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13.11.17 19:15 Alter: 1 yrs

Querbeat - Benefizkonzert für den Hospizverein Hochwald e.V.

Von: Detlef Willems

Großes Musik-Event in Hochwaldhalle Osburg

Querbeat – Benefizkonzert für den Hospizverein Hochwald

 

„Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ (Cicely Saunders; Begründerin der modernen Hospizbewegung). „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ (Martin Buber, jüdischer Religionsphilosoph).

Diese zwei markanten Aussagen spiegeln sehr schön wieder, was das Musikprojekt „Querbeat“ in den vergangenen Monaten zu Wege und am Samstag, 4. November, in der Hochwaldhalle Osburg, zur Aufführung gebracht hat. Eingebracht haben sich der Musikverein Osburg, die Bergmannskapelle Glück-Auf Thomm, die Kirchenchöre Osburg und Thomm, der Männergesangverein Osburg, der Chor Blue-Note und eine Projekt Rockband sowie als Gesangssolistin Carmen Lehnen. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Maxim Volgin und der Moderation von Sascha Becker vom SWR, wurden leise und laute, besinnliche und aktivierende Töne zur Aufführung gebracht. Eingewoben in einen kraftvollen orchestralen Klangteppich wurde u.a. „Also sprach Zarathrustra“ von Johann Strauß und „Utopia“ von Jakob de Haan präsentiert. Besungen und gefeiert wurde das Leben z.B. in Liedern wie. „Für die Schönheit dieser Welt“ (John Rutter), „Freedom“ (Georg Michael), „Jump“ (van Halen) oder „An Tagen wie diesen“ (Die Toten Hosen). Auch die Performance kam nicht zu kurz v.a. beim Einmarsch der Elefanten zu „Colonal Hathi’s March“ und bei Heinz Herres als Leadsänger der Rockband.

Dezent, aber wirkungsvoll wurde das Konzert begleitet von Lichteffekten, vom Engagement der vielen Helfer und Helferinnen im Hintergrund und von der Wertschätzung des Publikums mittels kräftigem Applaus. Und so vollendete sich das Musikprojekt, das so viele verschiedene Musiktreibende aller Altersgruppen und Musikrichtungen in Beziehung gebracht hat, mit dem gemeinsam präsentierten Stück „Music was my first love“ (John Miles).

Es war ein Abend ganz erfüllt mit Leben und vielen Begegnungen; es waren Monate des Entwickelns, des miteinander Ringens und des Probens; es war eine transzendente Zeit: ein über sich hinaus Wachsen, ein aus sich heraus Gehen, ein über den bisherigen Tellerrand hinaus Sehen. Stete Weggefährten waren der Hospizverein Hochwald und das Ambulante Hospiz Hochwald, zum einen als Empfänger des finanziellen Benefits, zum anderen als Gesprächspartner und Impulsgeber für Fragen des Lebens, des Sterbens, des solidarischen Mitgehens und füreinander Daseins.